Chinesische Verkehrspolitik verunsichert ausländische Hersteller
Die chinesische Regierung ihre Subventionen für den Kauf von Kleinwagen zum Jahresende auslaufen. Neue Zulassungsbeschränkungen in der Hauptstadt Peking hatten die Aktien deutscher Autohersteller wie Volkswagen, BMW und Daimler unter Druck gesetzt.

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Die chinesische Regierung lässt ihre Subventionen für den Kauf von Kleinwagen zum Jahresende auslaufen. Ab 1. Jänner werde eine Umsatzsteuer von zehn Prozent für den Erwerb von Autos mit einem Hubraum von maximal 1,6 Litern fällig, teilte das Finanzministerium in Peking mit.
Die Steuernachlässe und Prämien waren im Krisenjahr 2009 eingeführt worden, wurden aber bereits seit Jahresbeginn schrittweise zurückgefahren. Das Ministerium ließ aber offen, ob auch die Vergünstigungen für den Kauf von besonders sparsamen Autos wegfallen.
Neue Zulassungsbeschränkungen in der Hauptstadt Peking hatten zu Wochenbeginn die Aktien deutscher Autohersteller wie Volkswagen, BMW und Daimler unter Druck gesetzt. Die Stadtregierung hatte zu Weihnachten bekanntgegeben, 2011 die Pkw-Neuzulassungen auf 20.000 Stück pro Monat einzudämmen. Mit dieser Radikalkur soll der stetig wachsende Autoverkehr bekämpft und die Abgase begrenzt werden.
Derzeit werden in der Hauptstadt pro Tag 2.000 neue Fahrzeuge zugelassen. Prognosen zufolge dürften 2012 sieben Millionen Fahrzeuge auf Pekings Straßen unterwegs sein. Derzeit sind es weniger als fünf Millionen.
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Riesiger Markt
China ist inzwischen zum weltgrößten Automarkt aufgestiegen und hat die USA überholt. 2010 werden mehr als 17 Millionen Autoverkäufe erwartet - nach 13,6 Millionen 2009.<7p>













