Raser stellen Video von Spritztour ins Internet
Gegen den Fahrer laufe ein Verfahren wegen des eklatanten Geschwindigkeitsverstoßes und der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, sagte ein Polizeisprecher - man war so "clever", die Wahnsinnsfahrt auf Facebook zu stellen.

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Drei Verkehrssünder haben der israelischen Polizei die Arbeit abgenommen: Die Männer stellten ein Video von einer Spritztour ins Internet, bei der sie mit 260 Kilometern pro Stunde unterwegs waren. Nicht bedacht hatten die Raser, dass auch die Beamten Zugang zur Datenautobahn haben.
Gegen den Fahrer laufe ein Verfahren wegen des eklatanten Geschwindigkeitsverstoßes und der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Auch den beiden anderen Männern im Auto droht Ärger, weil sie den Fahrer zu dem Gesetzesverstoß ermutigt haben sollen.
Die Zeitung "Haaretz" veröffentlichte ein Standbild aus dem Video, das die drei im sozialen Netzwerk Facebook veröffentlicht hatten. Darauf zu sehen ist, wie die Tachonadel das Maximum erreicht. Laut dem Blatt klatschten die Mitfahrer, als der Mann am Steuer Gas gab.
Zu hören seien die Raser auch, wie sie darüber diskutieren, die Aufnahmen ins Internet zu stellen. Nach Auskunft der israelischen Polizei war es das erste Mal, dass Verkehrssünder auf Grundlage eines Amateurvideos überführt wurden.













