Mini Countryman: Kleiner Mann, große Schnauze
Stadtrunde mit dem Mini Countryman aus Graz: Warum wir für den stärkeren Diesel plädieren - und Allrad logisch ist.

Foto © Mini
Bevor unser Cheftester Walter Röhrl in den Mini Countryman einsteigt, haben wir schon ein paar Notizen gemacht: An die Front werden wir uns gewöhnen (müssen) - die Riesenschnauze und die überdimensionierten Kulleraugen muten eher tollpatschig als treuherzig an.
Beim Diesel würden wir den stärkeren empfehlen: 112 PS verursachen den gleichen Verbrauch wie die 90-PS-Version (ab 4,4 l/100 km, Start-Stopp an Bord), aber es gibt ein fetteres Drehmoment. Aufgepasst: Der Schub kommt nur in einem schmalen Drehzahlbereich (rund um 2000 U/min) - wenn man sich auf diesem Terrain bewegt, hat der Kleine Biss.
Die Frage Allrad (optional, gegen Aufpreis) ist kurz und knapp zu beantworten: logisch! Der Frontantrieb wäre schon okay, aber bleibt halt nur die halbe Wahrheit dieser Geschichte.
Platzangebot? Der maximale Mini (4,11 m lang, 1,56 m hoch!) zeigt sich eher mini, ein passabler Kofferraum (350-1170 l) trifft auf ein recht knapp sitzendes Cockpit. Trotzdem: Der Countryman samt Landlord-Image ist modisch und verspielt genug, dass man das alles nicht ganz so eng sieht.
Features
Mini Countryman
Preis: Den 90-PS-Diesel gibt es ab 22.590 Euro (keine Allradversion!), den 112-PS-Diesel ab 24.890 Euro; Allrad (Cooper D All four) kostet 26.990 Euro.













