Beginnt die Jagd auf Autosteuer-Sünder?
In erster Linie geht es laut Mittwoch-Ausgabe des "Standard" um die nicht bezahlte Normverbrauchsabgabe, die - gemessen am Spritverbrauch - bis zu 16 Prozent des Nettokaufpreises beträgt.

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Das Finanzministerium hat eine groß angelegte Schwerpunktaktion gestartet, um Steuern rund um Autos mit ausländischem Kennzeichen einzutreiben. In erster Linie geht es laut Mittwoch-Ausgabe des "Standard" um die nicht bezahlte Normverbrauchsabgabe (Nova), die - gemessen am Spritverbrauch - bis zu 16 Prozent des Nettokaufpreises beträgt. Zudem will man sich Einfuhrumsatzsteuer (20 Prozent) und Kfz-Steuern (motorbezogene Versicherungssteuer) holen.
Holen möchte sich die Finanz das Geld von Fahrzeughaltern mit Hauptwohnsitz in Österreichs, die länger als einen Monat mit Autos mit ausländischem Kennzeichen unterwegs sind. Das ist in Österreich nicht erlaubt und führt, wenn etwa die Polizei draufkommt, zum Entzug von Nummerntafel und Papieren; zudem werden die genannten Steuern nachgefordert.
Genau das will die Finanz nun machen, laut Finanzverwaltung sollen 10.000 bis 20.000 Autos unzulässigerweise mit ausländischen Nummerntafeln unterwegs sein. Ihre Besitzer müssten die genannten Steuern zahlen, im Schnitt geht es dabei um 3.000 bis 5.000 Euro, lauten die Schätzungen der Finanz. Die Frage, wo ein Kraftfahrzeug angemeldet (und somit versteuert) werden muss, richte sich danach, wo das Auto hauptsächlich unterwegs ist - und, was bei Firmenautos wichtig ist, nicht etwa nach einem (allenfalls ausländischen) Firmensitz.













