Zurück in die Zukunft: 25 Jahre DeLorean
Das Auto war ein Flop. Doch der DeLorean ist seit 25 Jahren Kult.

Foto © APNein, der "Flux-Kompensator" war nicht serienmäßig
Es war nur ein Satz, aber der saß. "Oh, ein DeLorean!", rief Filmheld Marty McFly alias Michael J. Fox verzückt aus und meinte den DeLorean DMC-12, der als Zeitmaschine fortan durch die Science-Fiction-Komödie "Zurück in die Zukunft" düste.
Das war vor genau 25 Jahren, als Teil I der erfolgreichen Hollywood-Trilogie in die Kinos gekommen war und alle Welt über Nacht wusste, was ein DeLorean ist. Dagegen wussten nur wenige, dass die frisch erkorene Kult-Marke zu diesem Zeitpunkt längst pleite war und deren Gründer - der US-Automanager John Zachary De Lorean - zudem eine Drogenaffäre und das FBI am Hals hatte.
Tatsache ist, dass in der Zeit von 1981 bis 1982 vom kantigen Flügeltürer in Nordirland nur knapp 9.000 Exemplare gefertigt wurden. Der Wurf des italienischen Stardesigners Giorgio Giugiaro erwies sich als Flop, weil er zu teuer war und zudem schwere Qualitätsmängel aufwies.
Die Reste der Konkursmasse und die Namensrechte hatte sich 1997 ein Geschäftsmann in Texas gesichert, der heute in Humble nahe Houston DeLoreans restauriert und neuerdings sogar aus Altbeständen neu aufbaut - zum Preis von 75.000 Dollar, inklusive Xenon-Licht, Sitzheizung, Navigationssystem und iPod-Schnittstelle. Übrigens sollen 75 Prozent der gebauten Fahrzeuge noch laufen.
Der aus Detroit stammende John De Lorean, ist - 80-jährig - 2005 nach einem Schlaganfall in New Jersey verstorben.













