Land Kärnten beschließt Fahrtkostenzuschuss
Nach Differenzen und Kritik seitens Arbeiterkammer und ÖGB wurde nun die Pendlerförderung Neu beschlossen.

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In der Sitzung der Kärntner Landesregierung wurde am Dienstag die Pendlerförderung Neu im Rahmen der Arbeitnehmerförderung beschlossen. Im Vorfeld hatte es Kritik seitens der Arbeiterkammer (AK) Kärnten und des ÖGB gegeben. Als "Raubzug zu Lasten der Arbeitnehmer" wurde die von der Kärntner Landesregierung beschlossene Kürzung der Mittel für die Arbeitnehmerförderung bezeichnet. Die Hälfte der bisher geförderten Pendler würde künftig keinen Anspruch mehr auf finanzielle Unterstützung haben, kritisierten AK und ÖGB unisono. Betroffen wären vor allem Bezieher niedriger Einkommen. AK und ÖGB kündigten daraufhin Protestaktionen an, Mitte Dezember zogen dann tausend Arbeitnehmer in einem Demonstrationszug zur Landesregierung, um gegen die Streichung bzw. Reduzierung von Arbeitnehmer-Förderungen des Landes zu protestieren.
Förderprojekt
"Ursprüngliche Meinungsdifferenzen" wären nach einem Gespräch mit AK-Präsident Günther Goach nun aber ausgeräumt, meinte Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler am Dienstag. Somit stand dem Beschluss des Fahrtkostenzuschusses in der Regierungssitzung am Dienstag nichts im Wege. Es sei gelungen, die Vorschläge der Arbeiterkammer für die Richtlinien der Pendlerförderung einzuarbeiten. Mit mehr als 3,7 Millionen Euro Zuschuss verfüge Kärnten nun noch immer über die höchste Pendlerförderung in Österreich, so Dörfler. Mit dem neuen Förderungsmodell seien Anreize zur Verlagerung hin zum öffentlichen Verkehr geschaffen worden. Mit AK-Präsident Goach hätte man sich außerdem auf ein gemeinsames Förderprojekt für E-Scooter und E-Fahrräder zwischen dem Land Kärnten und der Arbeiterkammer verständigt. Das soll auch für Kurzstreckenpendler ein neues und innovatives Angebot darstellen.













