VW-Gewinn schrumpft um 81 Prozent
Der operative Gewinn des Autoriesen VW im dritten Quartal ist stärker gesunken als erwartet. In den Monaten Juli bis September hat der Konzern nur 278 Millionen Euro erwirtschaftet. Auch Mazdas Gewinn bricht um 80 Prozent ein.

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Der deutsche Autobauer Volkswagen hat im dritten Quartal einen stärker als erwarteten operativen Gewinnrückgang verbucht. Bei einem um 10 Prozent auf 25,9 Milliarden Euro geschrumpften Konzernumsatz sei das operative Ergebnis von Juli bis September um 81 Prozent auf 278 Millionen Euro eingebrochen, teilte der Wolfsburger Konzern am Donnerstag mit.
Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Rückgang des Betriebsgewinns um gut 70 Prozent auf 415 Millionen Euro gerechnet. Dennoch legte die Aktie zunächst um mehr als zwei Prozent zu, da VW an seinem Ausblick für das Gesamtjahr festhält.
Für 2009 geht Europas größter Autobauer weiterhin davon aus, im Vergleich zum Gesamtmarkt besser abzuschneiden und in der Krise Marktanteile zu gewinnen. Der Umsatz werde wegen des schwächeren Absatzes unter dem des Vorjahres liegen. Steigende Refinanzierungskosten und ein größerer Anteil von kleineren Autos mit geringerer Marge belasteten das Ergebnis zusätzlich, hieß es.
Mazda besser als erwartet
Japans fünftgrößter Autobauer Mazda hofft nach einem besser als befürchteten Halbjahr auf einen geringeren Jahresverlust. Sowohl die Umsätze als auch die Devisenkurse entwickelten sich für das Unternehmen positiver als gedacht, erklärte Mazda am Donnerstag. Im Geschäftsjahr bis Ende März rechnet der Konzern nun operativ mit einem Verlust von zwölf Milliarden Yen (89 Millionen Euro), nachdem er Anfang Oktober noch 1 Milliarde Yen mehr angekündigt hatte.
Im zweiten Geschäftsquartal bis September stürzte der Gewinn zwar um mehr als 80 Prozent auf rund 45 Millionen Euro, fiel damit jedoch noch immer etwas höher aus als von Branchenexperten befürchtet. Der Umsatz fiel um 30 Prozent auf 4,2 Mrd. Euro.













