Antiblendlicht als "neuer Lebensretter im Auto"
2008 gab es in Österreich 31.647 Autounfälle - knapp 30 Prozent passierten in den Nachtstunden: Ein neues Antiblendlicht soll für mehr Konzentration sorgen, Blendeffekte vermindern und so letztlich Leben retten.

Foto © www.antiblendlicht.comDas Antiblendlicht im Praxis-Test
Das in Deutschland entwickelte "Antiblendlicht" - es ist für Autos und Lastkraftwägen erhältlich - erfasst mittels dreier Sensoren die Helligkeit entgegenkommender Fahrzeugscheinwerfer. Gesteuert durch einen Mikroprozessor sorgt das Antiblendlicht dann für die richtige Beleuchtung im Gesichtsfeld des Fahrers. Der Fahrer kann die persönliche Grundhelligkeit aber auch selbst stufenlos einstellen.
Nicht schneller müde werden
Die Grundidee dahinter ist eine simple: Das subjektive Blendempfinden durch entgegenkommende Fahrzeuge wird durch die zusätzliche Lichtquelle vermindert, die Konzentration des Fahrers soll länger erhalten bleiben. Ein speziell für das menschliche Auge zusammengesetztes Lichtspektrum soll gleichzeitig die Melatoninproduktion des Gehirns, die für die Müdigkeit bei Dunkelheit verantwortlich ist, verringern. So soll gewährleistet werden, dass der Fahrer bei Nacht nicht schneller ermüdet als am Tag.
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Das Antiblendlicht wird dazu bei Autos relativ simpel an der Unterseite der vorhandenen Sonnenblende montiert, es kann über den Zigarettenanzünder oder direkt über Bordnetz mit Strom versorgt werden. Durch leichtes Aufblenden des Beleuchtungsfeldes sollten die Pupillen des Fahrers leicht verkleinert, er weniger geblendet, die Augen dadurch letztlich weniger beansprucht, Ermüdungserscheinungen reduziert werden.
Der Hersteller sieht das Gerät in einer Reihe mit ABS und Airbag - immerhin hat aber auch das deutsche Bundesministerium für Verkehr der Neuerfindung ihr Siegel gegeben.
















