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Zuletzt aktualisiert: 14.09.2009 um 22:14 UhrKommentare

VW will massenhaft Elektro-Autos produzieren

Es grünt, so grün: Volkswagen will das Elektroauto aus der Öko-Nische ins Massensegment führen. Auf der Autoschau IAA wurde erstmals das geplante Elektroauto "e-up" präsentiert.

Die Zukunft von VW soll grün werden

Foto © © Sprinter81 - Fotolia.comDie Zukunft von VW soll grün werden

Der Volkswagen-Konzern hat den Einstieg in die Massenproduktion von Elektroautos angekündigt. "Wir bei Volkswagen werden das Elektroauto aus der Öko-Nische ins Massensegment führen", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am Montagabend in Frankfurt am Main kurz vor Beginn der Internationalen Automobilausstellung. Erstmals zeigte VW bei der Präsentation sein erstes geplantes Elektroauto, das Modell "e-up". Es handelt sich um die Elektroversion der neuen Familie von VW-Miniwagen.

Marktstart 2013

Winterkorn kündigte an, für VW zähle "nicht die schnellste, sondern die beste und sicherste Lösung" auf dem Weg zum Elektroauto. Schon früher hatte VW das Jahr 2013 als Marktstart von E-Autos genannt. Der Autobauer hatte bisher aber nichts über die geplante Größenordnung hören lassen. Laut Winterkorn braucht vor allem die Batterietechnik noch Entwicklungszeit.

Winterkorn hatte im Juli die Anforderungen an ein VW-Elektroauto festgelegt. Der Kunde wolle "mit seinem Fahrzeug von München nach Hamburg kommen oder zumindest bis ins relativ nahe Österreich". Die Ladezeit dürfe nur ein bis zwei Stunden betragen, und der Preis dürfe nur 2.000 Euro höher sein als beim Normalwagen.

Deutschland hinkt hinterher

Bisher reichen die Batterien nur bis etwa 100 Kilometer. Auch die Ladezeiten sind noch viel länger, als Winterkorn fordert. Allerdings ist die deutsche Autoindustrie weltweit nicht führend beim Thema Elektroautos. "Die deutsche Autoindustrie hat beim Thema Elektro nicht konsequent genug weiter gearbeitet. Und da schließe ich uns bei Volkswagen durchaus selbstkritisch mit ein", sagte Winterkorn schon früher.


Foto

Foto © AP

VW-Chef Winterkorn mit dem "e-up"Foto © AP

Infos zur IAA

17. September: Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet auf dem Messegelände von Frankfurt die 63. Internationale Automobilausstellung, die bis 27. September dauert.

19. September: Start der Publikumstage . Die Tage zuvor sind für Industrie und Medien (14./15. September) bzw. Fachbesucher (16./17. September), die 45 Euro Eintritt bezahlen, reserviert. An den offiziellen Publikumstagen kostet die Karte 13 bzw. 15 Euro (Wochenende).

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