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    Zuletzt aktualisiert: 24.08.2009 um 15:47 UhrKommentare

    Sekundenschlaf als Todesfalle

    Immer öfter neigen Lenker während der Autofahrt zu Sekundenschlaf. Besonders Menschen mit Schlafstörungen sind in monotonen Situationen stark betroffen.

    Tipps der Experten: Auf Müdigkeitssymptome und Anzeichen achten

    Foto © APATipps der Experten: Auf Müdigkeitssymptome und Anzeichen achten

    Seit Beginn des Jahres sind in Österreich von 350 tödlichen Unfällen 15 auf Übermüdung und Sekundenschlaf zurückzuführen. Da viele Autofahrer vorhandene Müdigkeitssymptome – wie Gähnen und schwere Augenlider - missachten, steigt die Zahl stetig. "Man überschätzt sich häufig und geht von der falschen Annahme aus, die Strecke eh noch zu schaffen", so ÖAMTC - Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. "Leider ist das Schlafbedürfnis oft stärker."

    Besonders Menschen, die entgegen ihrem natürlichen Schlafbedürfnis arbeiten – beispielsweise im Schichtdienst – sind größeren Risiken ausgesetzt. "Allgemein in der zweiten Nachthälfte, etwa zwischen zwei und vier Uhr, durchläuft der Mensch ein Stimmungs- und Leistungstief", erklärt die Verkehrspsychologin. Man erlebt in dieser Zeit häufig eine "kleine Depression", in der man Probleme als extrem belastend empfindet. Gleichzeitig neigt der Mensch zu einer höheren Fehlerhäufigkeit und Konzentrationstörungen. Dieses Risiko lässt sich durch Zahlen aus der Schlafforschung untermauern. Demnach schlafen rund 50 Prozent der Menschen, die unter Schlafmangel leiden, in montonen Situationen - wie auf der Autobahn - rasch ein.

    Doch nicht nur Sekundenschlaf kann einen Unfall auslösen, sondern generell führt Schlafmangel zu erhöhter Reizbarkeit, Aggression und Gedächtnis- und Wahrnehmungsstörungen. "Beim Autofahren kann sich das so auswirken, dass man Gefahrensituationen, wie einen zu geringen Sicherabstand oder eine falsche Tempowahl, einfach nicht mehr richtig einschätzen kann", sagt Seidenberger.

    Power Nap – kleiner Muntermacher

    Bereits ein Kurzschlaf zwischen zehn und 30 Minuten verhindert eine Übermüdung und riskante Fahrt des Lenkers. Dieser Energieschub wirkt sich außerdem positiv und auf Leistung und Stimmung aus und verbessert die Reaktionszeit. "Länger sollte das Nickerchen nicht dauern. Daher muss man vor dem Kurzschlaf unbedingt einen Wecker stellen, sonst ist man danach schlaftrunken", warnt die Verkehrspsychologin. Jedoch sollte man innerhalb von circa einer Stunde sein Ziel erreichen, um sich dann länger ausschlafen zu können.


    Tipps:

    • Nur ausgeschlafen hinter das Steuer setzen
    • Sich nicht selbst betrügen: "Die Strecke schaffe ich eh noch"
    • Müdigkeitsvorboten beachten: wie ständiges Gähnen, Verspanntheit besonders im Nacken- und Schulterbereich, die Entwicklung eines starren Blicks, Schwierigkeiten beim Spurhalten, Ansteigen der "Blinzelfrequenz"
    • Nicht auf die Wirkung von Energiedrinks, Kaffee, Müslis etc. bauen – gegen Müdigkeit hilft nur Schlaf
    • Die Wirkung eines Kraftnickerchens, "Power Nap", ausprobieren

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