Ein Fest der vier Ringe
Im bayrischen Ingolstadt wurde der 100. Geburtstag von Audi gefeiert. Eitel Sonnenschein trotz Absatzkrise und Machtkämpfe in der Automobilbranche.

Foto © APRupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, Kanzlerin Angela Merkel und Thomas Gottschalk mit Lehrlingen
Mitten in der größten Krise in der Geschichte der Autoindustrie ließen in Ingolstadt, der Heimat der Audi-AG, 1800 Gäste die Korken knallen: Der 100. Geburtstag der Traditionsmarke, die von Konstrukteur August Horch am 16. Juli 1909 gegründet worden war und sich seit 1965 in Besitz von VW befindet, vereinte im Audi-Forum für einige Stunden sogar die Protagonisten des Machtkampfes zwischen VW und Porsche.
Bei der von Thomas Gottschalk launig moderierten Geburtstagsgala tummelten sich Kanzlerin Angela Merkel, Ferdinand Piech, Wolfgang Porsche, Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, VW-Boss Martin Winterkorn sowie die Ministerpräsidenten Horst Seehofer, Christian Wulff und Günther Oettinger. Mitgefeiert haben auch die Audi-Fans Franz Beckenbauer, Walter Röhrl und Magna-Chef Siegfried Wolf. Für klassische Klänge sorgte der chinesische Klaviervirtuose Lang Lang.
Die Marke mit den vier Ringen im Logo beschäftigt derzeit 57.000 Mitarbeiter, die im Vorjahr erstmals über eine Million Fahrzeuge produzierten. Audi-Chef Rupert Stadler möchte diese Zahl bis 2015 auf 1,5 Millionen erhöhen.














