Magna will Konzept für Opel am 20. Mai vorlegen
Bald soll auf dem Tisch liegen, wie sich Magna den Einstieg beim angeschlagenen Autobauer Opel vorstellt. Alle vier Opel-Werke in Deuschland sollen erhalten bleiben.

Foto © ReutersFrank Stronach hält sich in Sachen Opel-Übernahme noch bedeckt.
Der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna will einem Medienbericht zufolge am 20. Mai ein Konzept für einen Einstieg beim angeschlagenen Autobauer Opel vorlegen.
Russen sollen helfen. Ziel sei, mit russischer Hilfe einen Massenhersteller mit einer
Jahresproduktion von bis zu fünf Millionen Autos zu formen, berichtete die "Rheinische Post" (Samstag). Allein in Russland solle Opel künftig dem Konzept mit dem Namen "Beam" zufolge jährlich eine Million Autos verkaufen. Die Europa-Zentrale von Magna in Österreich
wollte den Bericht nicht kommentieren.
Im Interview
Jahresproduktion. Aus Unternehmenskreisen erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa jedoch, dass das Konzept tendenziell richtig dargestellt wurde.
Allerdings sei eine Jahresproduktion von fünf Millionen Autos zu hoch gegriffen. Der Zeitpunkt des Treffens mit der deutschen Regierung und die Anteile der Konsortiumsmitglieder wurden nicht bestätigt.
Vier Werke. Dem Bericht zufolge sollen die vier Opel-Werke in Deutschland vollständig erhalten bleiben. Als Anteilseigner seien neben Magna (19,9 Prozent) der russische Autobauer Gaz mit der russischen Großbank Sberbank (30,1 Prozent), die Opel-Mutter General Motors (bis
zu 40 Prozent) sowie das Opel-Management und Händler vorgesehen.
An der Spitze des neuen Unternehmens solle das bisherige europäische Management von General Motors stehen.













