Österreichweiter Zustrom bei Elektroautos
Volltanken für zwei Euro? Null Co2-Austoß trotz täglichen Pendelns? Kein Problem mit einem Elektro-Auto. Kärnten ist Spitzenreiter in Sachen Elektro-Auto-Vorkommen, die Steiermark befindet sich im Mittelfeld. Die Kleine Zeitung DIGITAL hat herausgefunden, was die Strom-Gefährte alles können.

Foto © APAVolltanken bitte! Für nur zwei Euro fährt man "elektrisch" bis zu 100 Kilometer weit
Alternative Energien sind lange schon zu einem wichtigen Thema für die Industrie geworden. Auch die Autoindustrie ist da keine Ausnahme. Elektro-Autos und ihre ökologische Effizienz sind dabei immer wieder ein besonders "geladenes" Thema. Die Kleine Zeitung DIGITAL hat sich über die "elektrischen Flitzer" schlau gemacht.
Volltanken bitte! Für rund zwei Euro kann man bei 1958 Tankstellen in ganz Österreich Strom aufladen. "Momentan ist das Verhältnis Strom zu Benzin in etwa Eins zu Drei", weiß Matthias Köchl vom Verein "Eurosolar". Es kommt aber natürlich auch darauf an, wie der getankte Strom erzeugt wird. Wer sich zum Beispiel eine Photovoltaik-Anlage anschafft, kann völlig unabhängig selbst Strom erzeugen. "Ein Quadratmeter einer solchen Anlage produziert im Jahr immerhin den Strom für 1000 Kilometer Autofahrt. Das heißt, wer im Jahr 10.000 Kilometer zurücklegt bräuchte nicht mehr als 13 Quadratmeter an Photovoltaik-Modulen," rechnet Köchl vor. Er muss es wissen, denn er hat selbst eine vier Quadratmeter große Anlage auf dem Balkon seiner Mietwohnung eingerichtet.
Unterwegs mit Strom.
Ein Verzeichnis aller Elektrotankstellen in Österreich findet man online unter www.elektrotankstellen.net. Man sollte nämlich immer wissen, wo sich die nächste E-Tankstelle befindet. Legen die meisten Strom-Wägen nicht mehr als 70 Kilometer zurück, bevor sie leer sind. Dann müssen sie zwischen drei und vier Stunden an die Steckdose. "Mit der bis dato eher kurzen Reichweite, eignen sich die Elektro-Gefährte eigentlich kaum, um in den Urlaub zu fahren," meint Christian Gratzer vom Österreichischen Verkehrsclub.
Energia Elletrica.
In Kärnten und der Steiermark fährt man dennoch schnell über die Landesgrenzen hinaus. "Ein gesammeltes Verzeichnis für Elektrotankstellen in Italien oder Slowenien gibt es noch nicht. Die österreichische Infrastruktur ist im Vergleich jedoch im Spitzenfeld anzusiedeln. Sie weist die größte Dichte privater Anbieter überhaupt auf." Aber auch die Nachbarländer schlafen nicht. Köchl nennt zum Bespiel Initiativen in Slowenien und Kroatien, die eine Förderung von Tank-Steckdosen zur Aufgabe haben.
Wissenswertes
Alternative Antriebe: Hybridfahrzeuge mit Erdgas, Biotreibstoffen, Flüssiggas oder Strom betriebene Autos stehen als Alternative zu Benzin und Diesel zur Verfügung.

















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