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    Zuletzt aktualisiert: 09.09.2009 um 20:10 UhrKommentare

    Nervenkrieg um Opel: Betriebsrat droht mit Protesten

    Der Konflikt um den Autobauer Opel spitzt sich zu. Angesichts der schwindenden Hoffnung auf einen Verkauf durch den US-Konzern General Motors kündigte der Betriebsrat von Opel massive Proteste an.

    Foto © AP

    Der Konflikt um den angeschlagenen Autobauer Opel spitzt sich zu. Angesichts der schwindenden Hoffnung auf einen Verkauf des Unternehmens durch den US-Konzern General Motors kündigte der Opel-Betriebsrat massive Proteste an. Der GM-Verwaltungsrat sollte sich am Mittwoch erneut mit der Zukunft von Opel befassen. Eine Entscheidung wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur AP für die Nacht zum Donnerstag erwartet.

    Sollte der Verwaltungsrat gegen den Verkauf an den austro-kanadischen Autozulieferer Magna oder gar nicht entscheiden, würden Opel-Arbeiter aus ganz Deutschland am Freitag vor dem Opel-Werk in Eisenach demonstrieren, sagte Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz. Dieses Werk sei 1990 als "Symbol der Freiheit" aufgebaut worden. Nach der Kundgebung würden die Opel-Arbeiter eine Menschenkette um die Fabrik bilden, um das Werk symbolisch zu schützen.

    Vor Entscheidung

    Der GM-Verwaltungsrat befasste sich Mittwochabend mit vier möglichen Szenarien. Dazu zählt der Verkauf an Magna oder den konkurrierenden Finanzinvestor RHJI, der Verbleib von Opel unter dem GM-Konzerndach oder eine Opel-Insolvenz. Eine Entscheidung wird allerdings nicht direkt verkündert, sondern zunächst der Opel-Treuhand mitgeteilt werden, die formell das letzte Wort hat. Die Treuhand-Führung könnte dann gegebenenfalls am Donnerstag entscheiden.

    Opel-Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster äußerte Verständnis für einen möglichen Verbleib des deutschen Autobauers bei General Motors. Der neue GM-Verwaltungsrat sei "offensichtlich der Auffassung, dass Opel doch eine sehr wichtige Marke für GM ist und Europa ein sehr wichtiger Markt", sagte Forster dem Magazin "auto motor und sport". Auch zuvor habe sich GM nur notgedrungen von Opel trennen wollen, weil die US-Regierung bisher nicht erlaubt habe, mit amerikanischem Geld eine Restrukturierung außerhalb der USA zu betreiben.

    Massive Finanzprobleme drohen

    General Motors droht ein erhebliches Finanzierungsproblem, sollte Opel nicht an einen Investor verkauft werden. Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wird Ende November der Kredit über 1,5 Mrd- Euro fällig, den Bund und Länder dem Autohersteller im Juni gegeben haben. Gezahlt werden müssten dann auch 6,5 Prozent Zinsen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Kreise der Opel-Treuhand. Der Kredit sei zu fast 100 Prozent mit Vermögen des Unternehmens als Pfand besichert, darunter Grundstücken und Fabriken.


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