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    Zuletzt aktualisiert: 06.06.2007 um 09:44 Uhr

    Vignette oder Maut: Der Straßengebührendschungel in Europa

    Eine Übersicht, was Autoreisende in Kroatien, Italien, Ungarn und Frankreich erwartet, wo man eine Vignette braucht und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

    Nicht nur in Österreich gilt die Vignetten-Pflicht

    Foto © ÖamtcNicht nur in Österreich gilt die Vignetten-Pflicht

    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht: Diese Erfahrung machen jährlich tausende Urlauber, die zum Beispiel auf das Kleben von Mautvignetten vergessen. "Davor schützt sich nur, wer sich ausreichend über die Bestimmungen in seinem Urlaubsland informiert", sagt Öamtc-Touristikerin Erika Kabourek. Das erwartet österreichische Urlauber in den beliebten Autoreiseländern:

    In Kroatien kann man an den Mautstellen mit der so genannten Smart Card bezahlen. Dieses bargeldlose Zahlungsmittel wird auf fast allen Autobahnen von der Mautgesellschaft HAC akzeptiert. Sie ist in den Büros großer Mautstationen wie beispielsweise Rupa und Bregana (geöffnet Montag bis Freitag von 7 bis 15 Uhr) erhältlich und kostet 20 HRK (ca. drei Euro). Die Smart Card wird mit einem Mindestguthaben von 100 HRK (14 Euro) aufgeladen. Wer die Autobahnmaut mit dieser Karte begleicht, erhält zehn Prozent Rabatt auf den Mautpreis. Einziger Nachteil am derzeitigen Smart-Card-System: Bislang gibt es in Kroatien noch keine eigene Smart-Card-Abfertigungsspur. "Wenn der Andrang an einer Mautstation recht groß ist, müssen auch Smart-Card-Nutzer warten", sagt die Öamtc-Touristikerin.

    In Italien kann man ebenfalls bargeldlos die Straßenmaut mit der Viacard (Mautwertkarte) oder einer Kreditkarte begleichen. Man muss die bei der Auffahrt gezogene Mautkarte einfach in die vorgesehene Vorrichtung stecken, der zu zahlende Betrag erscheint auf der elektronischen Anzeigetafel, anschließend Viacard oder Kreditkarte einstecken und nach Abbuchung des Betrages wieder entnehmen. "Man sollte darauf achten, dass noch genügend Kredit auf der Viacard ist, um die Gebühr zu bezahlen, denn fehlende Beträge können nicht mit Bargeld beglichen werden", sagt die Öamtc-Touristikerin. Wer Probleme bei der Mautbezahlung hat, fährt am besten zur nächsten "Punto Blu" Station – den Servicestationen der Autobahngesellschaften – und begleicht die Maut vor Ort. Keinesfalls im Mautstellenbereich wenden, rückwärts fahren und damit unerlaubt die Spur wechseln, ansonsten muss mit hohen Strafen oder auch mit Fahrverboten gerechnet werden.

    Ungarn. Auch Ungarn wird von den Österreichern gerne im Urlaub bereist. Die Kosten für die Fahrt nach Budapest sowie nach Siofok am Plattensee betragen zirka 9,30 Euro für eine ungarische 10-Tages-Vignette. Es gibt keine kilometerabhängige Maut.

    Frankreich. Eine längere Autoreise nach Frankreich wird von vielen Österreichern nicht gescheut. Für die Fahrt nach Paris bietet sich eine Route über Nürnberg, Saarbrücken und Metz an mit über 980 km ab Passau. In Deutschland fallen keine Mautgebühren an, in Frankreich allerdings 24 Euro. Wer eine Reise nach Bordeaux (an die 1.450 km ab der österreichischen Staatsgrenze Walserberg) geplant hat, sollte die Strecke über Genf wählen und 38,90 Euro für die Maut in Frankreich einstecken. Aber Achtung, auch die Schweizer Vignette zu 27 Euro darf bei der Route nicht vergessen werden.


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