Falten haben Zukunft: Mazdas Kazamai-Studie für Russland
Jubel, Trubel, Kazamai: Mazda will den russischen SUV-Markt aufmischen und lässt mit seiner Kazamai-Studie ordentlich aufhorchen.

Foto © ReutersSchnittige Premiere in Moskau: der Kazamai
Es herrscht Goldgräberstimmung auf der Motorshow in Moskau: Wo sonst steigen die Verkaufszahlen der SUVs dramatisch an - richtig, in Russland. 17,8 Prozent beträgt der Marktanteil für die SUVs, nur das C-Segment (Kompaktwagen mit 49,8 Prozent) ist in Russland größer.
Der kollektive Kaufrausch.
Der Touareg, zum Beispiel, sorgt in Russland für höhere Stückzahlen als der Golf. In dem ehemaligen kommunistischen Land mit einer Größe von über 17 Millionen Quadratkilometern, 11 Zeitzonen und einer Arbeitslosenrate von 6,2 Prozent ist gerade noch ein Kollektiv übrig geblieben: Der kollektive Kaufrausch.
Blickrichtung Russland.
Mazda hat die Weltpremiere der aufsehenerregenden Kazamai-Studie nicht zufällig Moskau gewählt - es ist auch das erste Weltauto der Japaner, das mit Blickrichtung Russland konzipiert wurde. Der Chor der Roten Armee brachte im Ballsaal der russischen Militärakademie sein Ständchen für ein Auto, mit dem Mazda in die Kompakt-SUV-Liga eindringen will. Und den Erfolgsweg (noch nie verkaufte Mazda so viele Autos wie heute) prolongieren soll.
Falten mit Zukunft.
Aber nicht nur der Leichtbau der Kazamai-Studie, die nächste Generation der Direkteinspritzer (30 Prozent Spritersparnis), oder die neuen scharf geschwungenen "Augen" in der Front sorgten für Gesprächsstoff in Moskau - es sind die Falten und Kanten in der Außenhaut, die den Namen Kazamai ("Wirbelwind") im Design umsetzen. Realisierbar? In zwei Jahren - nicht viel für feine Falten, die auch noch gut aussehen.















