Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Mai 2013 09:15 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
VW Up: Neue Größenordnung Videoüberwachung von Rettungsgassensündern Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Mein Auto Nächster Artikel VW Up: Neue Größenordnung Videoüberwachung von Rettungsgassensündern
Zuletzt aktualisiert: 27.08.2008 um 11:52 UhrKommentare

Droht uns der totale Verkehrskollaps?

Laut VCÖ leben 65 Prozent der Bevölkerung in Ballungsräumen. Tägliche Staus sind die Folge.

Foto © APA

65 Prozent der österreichischen Bevölkerung leben in Ballungsräumen. Die Population in den Städten wächst stärker als auf dem Land. Geht der Trend weiter, seien Verkehrsprobleme hausgemacht, zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ), die am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien präsentiert wurde. Werden keine entsprechenden Maßnahmen zur Verringerung des Verkehrsaufkommen gesetzt, sei ein Kollaps eine mögliche Folge.

Tägliche Staus. 5,4 Millionen Österreicher leben in Ballungsräumen. 71 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in Städten, zeigt die Studie. "Schon heute prägen tägliche Staus das Verkehrsbild der Ballungsräume. Angesichts der wachsenden Ballungsräume stellt sich die Frage, ob den Städten ein Verkehrskollaps droht. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist aber, mit politischen Maßnahmen können die Verkehrsprobleme der Ballungsräume deutlich verringert werden", fasste Martin Blum die Ergebnisse zusammen.

Verkehrsprobleme hausgemacht. Viele Verkehrsprobleme seien hausgemacht. Etwa durch Arbeitsplätze, die schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Verkehrserreger sind auch Einkaufszentren am Stadtrand. Allein die Shopping-City-Süd pro Jahr mehr als 300 Millionen Pkw-Kilometer verursacht und der Europark Salzburg 120 Millionen Pkw-Kilometer. Auch Autobahnen erhöhen nach Ansicht des VCÖ das Verkehrsaufkommen. Diese verlagern den Verkehr von der Schiene auf die Straße.

Chance. Die Studie sieht das Wachstum der Ballungsräume aber auch als Chance zur Verringerung der Verkehrsprobleme. In Wien werden 36 Prozent der Alltagswege öffentlich zurückgelegt, bis zum Jahr 2020 soll der Anteil auf 40 Prozent steigen.

Öffentliche Verkehrsmittel. Insgesamt werden in Österreichs Kernstädten für 32 Prozent der Alltagswege öffentliche Verkehrsmittel benützt. Im Umland der Kernstädte sind es nur noch 11,5 Prozent und an den Rändern der Ballungsräume nur noch 6,7 Prozent. In den ländlichen Regionen werden nur 4,8 Prozent der Alltagswege mit Öffis gefahren.


Ballungsräume
( Quelle: VCÖ 2008)

  • Ballungsraum Wien: 2.419.000 (plus 7,9 Prozent)
  • Ballungsräume Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck: 1.891.000 (plus 5,2 Ballungsräume Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck: 1.891.000 (plus 5,2 Prozent)
  • Ballungsräume St. Pölten, Klagenfurt, Dornbirn: 655.000 (plus 3,9 Prozent)
  • Restliche Ballungsräume: 437.000 (plus 1,8 Prozent)
  • Alle Ballungsräume: 5.402.000 (plus 5,9 Prozent)

Fakten

Der VCÖ fordert den massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs in den Ballungsräumen und tritt für eine City-Mau nach Vorbild Stockholms ein.

Fahrzeugsuche

Ein Service von

Online-Anzeigen-Tool

Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter



KLEINE.tv

Fast wie ein Gokart

210 PS auf 800 Kilo - damit tritt Daniel Karlovits beim Slalom-RaveCup u...Bewertet mit 5 Sternen

 

Testberichte

 

Der Pirelli 2013

Der Pirelli-Kalender 2013 | Foto: Pirelli Kalender 2013, Steve McCurry

In Rio de Janeiro entstanden die Fotos für den neuen Pirelli-Kult-Kalender.

Service für Sie

Der ÖAMTC testete aktuelle Pneus.

Neue Regelungen kommen.

Was im neuen Jahr zu beachten ist.

Die beste Route zum Ziel.

Was stimmt und was nicht.

 

Gebraucht, aber gut

Dan Race - Fotolia.com

Sie suchen nach Ihrem Traumauto? Die Fachhändler bieten eine Auswahl an Top-Gebrauchtwagen. Wir haben Tipps.

Billig tanken

Foto: AP
 

Newsletter

Nachrichten aus der Motor-Welt dazu Fotoserien und Videos von den allerneuesten Modellen.

 

Verkehrsmeldungen

Foto: ÖAMTC
 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang