Motorrad-Unfälle: ÖAMTC ortet mangelnde Praxis
"Wer nur hin und wieder am Wochenende und bei Schönwetter mit dem Motorrad fährt, dem fehlt die Übung", so der Experte des Autofahrerklubs.

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Drei Motorrad-Lenker und ein Sozius sind laut
Statistik des Innenministeriums in der Vorwoche ums Leben gekommen,
insgesamt waren es 14 Verkehrstote (2007: 13). Der Touringclub ortet
als Unfallursachen bei den Bikern zu wenig Praxis und mangelnde
Fahrzeugbeherrschung gepaart mit Selbstüberschätzung.
Fehlende Übung.
"Wer nur hin und wieder am Wochenende und bei Schönwetter mit dem
Motorrad fährt, dem fehlt die Übung", so Georg Scheiblauer vom
ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum Teesdorf. Das eigene Fahrkönnen sollte
nicht überschätzt werden. Unbekannte Strecken fordern stärkere
Konzentration - und wer vorausschauend und kontrolliert fährt, kann
Risikosituationen vermeiden bzw. die Fehler anderer ausgleichen, so
der ÖAMTC-Mitarbeiter. Aber auch geübte Lenker müssen sich des
Risikos bewusst jederzeit sein.
Wichtige Grundsatzregeln.
Wenn mehrere Motorradfahrer in einer Gruppe unterwegs sind,
sollten bestimmte Spielregeln beachtet werden: Der Schwächste
bestimmt das Tempo. Die Biker sollten versetzt fahren, Abstand halten
und Pausen machen. Auch sollten maximal fünf Biker miteinander auf
Tour gehen und sich in punkto Fahrkönnen und Motorleistung
aufeinander abstimmen.













