Wenn sich der Marder an Kabeln zu schaffen macht
Der ARBÖ sagt, wie die bisswütigen Nager vom Auto ferngehalten werden können.

Foto © APAOptisch recht possierlich, aber unerwünscht: Marder
Kaputte Zündkabeln, angenagte Kühlschläuche, zerbissene Dämmmatten - da hat wieder einmal ein Marder zugeschlagen. "In der Pannenstatistik des ARBÖ Burgenland hat es der elektrischer
Defekt nach Marderbiss mittlerweile auf Platz eins der Pannenursachen-Statistik gebracht", berichtete der zuständige
Geschäftsführer Rudolf Leeb nun.
Appetit auf Gummi. Gefährdet sind aber nicht nur alle Fahrzeugkomponenten aus Gummi, auch Pfotenabdrücke, die das Auto verschmutzen und den Lack zerkratzen, sind den Besitzern oft ein Dorn im Auge. Tipps und Tricks, die die bisswütigen Nager abhalten soll, gibt es zahlreiche. So werden etwa Ultraschallgeräte angeboten, welche die Tiere mit hochfrequenten Tönen vertreiben sollen.
Was hilft. Andere Varianten: Elektroschocks, Hundehaare, Mottenkugeln, WC-Duftseine oder sogar Urin von marderfeindlichen Tieren sollen helfen, die Nager fernzuhalten. Der neueste Trick: Durchsichtige, mit Wasser gefüllte PET-Flaschen (ohne Etikett), die um bzw. auf dem Fahrzeug platziert werden. Warum die Marder davon vertrieben werden, ist unklar. Angeblich aber soll es helfen. "Hilft es nichts, so schadet es auch nicht", meinte Leeb.
Features
Marder
Die Marder (Mustelidae) sind eine Familie hundeartiger Raubtiere (Carnivora). Ty-
pisch ist ihr sehr langge-
streckter, schlanker und geschmeidiger Körperbau, die Mehrzahl der Arten ist dämmerungs- bzw. nacht-
aktiv, manche gehen aber auch am Tag auf Nahrungs-
suche. Die Anzahl der Zähne eines Marders variiert je nach Art von 28 bis 38.













