"Klimasteuer" beim Auto: der große Zahltag
Ab Dienstag wird man beim Kauf eines Neuwagens genauer hinschauen müssen. Die "Klimasteuer" bestraft Sünder und belohnt wenige Brave mit einem Bonus.

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Beim Tanken erleben die Autofahrer seit Monaten einen Preisschock nach dem anderen. Jetzt kommt für viele Österreicher, die mit dem Kauf eines neuen Fahrzeuges spekulieren, der nächste Hammer. Denn ab 1. Juli wird die Reform bei der Normverbrauchsabgabe (NoVA) schlagend, die dem CO2-Ausstoß angepasst ist und für umweltbelastende Neuwagen, die mehr als 180 Gramm Kohlendioxid/km in die Luft blasen, eine einmalige Strafsteuer vorsieht: 25 Euro pro zusätzlichem Gramm CO2. Dazu kommt noch der Stickoxid-Bonus bzw. Malus (NOX).
Der große Zahltag.
Ein Blick auf das aktuelle Angebot in Österreich zeigt, dass trotz aller Bemühungen der Hersteller ein erheblicher Teil davon betroffen ist. Wobei nicht nur bei leistungsstarken Fahrzeugen und Sportwagen zur Kasse gebeten wird. Ein Aston Martin verteuert sich um 6539 Euro. Aber auch bei Erfolgsmodellen wie dem VW Tiguan zahlt man auf. Belohnt werden sollten Musterschüler, die unter 120 Gramm kommen. Aber: Selbst Sparefrohs wie der VW Polo BlueMotion bleiben auf ihrem Preis sitzen -weil der Gesetzgeber den Dieselpartikelfilter-Bonus streicht. Durch den Wegfall des Partikelfilter-Bonus und den neuen Stickoxid-Malus dürfte es zu einem noch stärkeren Trend zum Benziner kommen. Also zu Autos, die mehr verbrauchen als ein Diesel, der jedoch erhöhte Stickoxid-Emissionen aufweist. Käufer von Hybridfahrzeugen oder von Erdgasautos sparen 500 Euro.
Verschärft.
Ab 2010 wird die EU die Grenzwerte weiter verschärfen. Spätestens dann werden auch die Hersteller aufzeigen und ihre Preise erhöhen: Aufgrund neuer Sicherheitsanforderungen und steigender Rohstoffpreise rechnet man im Schnitt mit Teuerungen von 2000 Euro pro Auto.
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