Ford Kuga: Die hohe Schule macht Schule
Der neue Ford Kuga: Der US-Konzern ließ das Auto von seinem deutschen Departement in Köln entwickeln - kein Wunder angesichts der Konkurrenz.

Foto © FordStandhaft, mit Ecken und Kanten
Die Latte lag hoch: der VW Tiguan entwickelt sich zum Bestseller und räumte mit Vorurteilen gegenüber der SUV-Fraktion auf: Hoch, wackelig und schwammig - denkste. Der Tiguan taugt für bessere Rundenzeiten als so manche Limousine.
Gute Vorarbeit. Ford konnte zumindest auf eine gute Vorarbeit zurückgreifen: Wie man bei Galaxy und S-Max Masse diszipliniert hat, war ein echtes Kunststück. Und der Kuga ist die bedingungslose Fortsetzung dieses Weges. Kein Kompromiss, sondern eine paritätische Arbeit, die aus der Welt des Komforts und der Sportlichkeit das Beste herausholt - zumindest für so ein Konzept.
Höher gestellt. Vor allem die für SUVs latent vorhandene Wankneigung hat man ganz gut in den Griff bekommen. Das ist die hohe Schule: Höher gestellt, und trotzdem standhaft. Vor allem der Sportmodus ist in seiner Gesamtabstimmung eine Versuchung wert. Auffällig: Der Kuga ist kein Faserschmeichler, sondern hat etwas von der Bedingungslosigkeit eines Abenteurers. Ford bekennt sich zu Ecken und Kanten und formt ein eigenständiges Profil.
Allrad-Diesel. Beim Motor hat sich der bekannte Diesel bewährt, sogar samt Allrad sind die Emissionen okay. Beim Antrieb würden wir meinen: Der Allrad ist sehr fein, aber auch mit dem Frontantrieb beweist der Kuga, wie ausgeklügelt das ganze Konzept ist.
Features
Fotoserie
Fakten
Preise: ab 29.490 Euro.
Motor/Antrieb: 2-l-Diesel mit 136 PS bei 4000 U/min; max. Drehmoment 320 Nm bei 2000 U/min; wahlweise Frontantrieb oder Allrad (intelligenter Allrad mit elektronisch kontrollierter, variabler Drehmomentver-
teilung/max 50:50; Haldex).













